Förderkonzept

Großen Wert wird in der VS Steinfeld auf die Förderung aller Schülerinnen und Schüler gelegt.

Verschiedene Unterrichtsstile werden miteinander verknüpft, um möglichst jedem Kind gerecht zu werden. Unterricht nach Maria Montessori, Freiarbeit, Frontalunterricht, Arbeit mit Tagesplänen werden gezielt eingesetzt, um den Kindern selbstständiges Arbeiten zu ermöglichen, aber auch, um als Lehrperson Unterstützungsarbeit leisten zu können.

Neben Individualisierung und Differenzierung im Unterricht, wo Kinder von den Klassenlehrerinnen gefördert und gefordert werden, gibt es zusätzlich einmal pro Woche eine Förderstunde von einer zusätzlichen Lehrperson. Dieser Förderunterricht dient dazu, Wissenslücken in der Kleingruppe zu schließen bzw. das Wissensgebiet in einem bestimmten Bereich zu erweitern. Die Klassenlehrerin schickt durch ihre Beobachtung einzelne Kinder oder Kleingruppen, sodass der Förderunterricht individuell auf das jeweilige Kind zugeschnitten werden kann.

Auch das Lernen mit allen Sinnen kommt an unserer Schule nicht zu kurz. Buchstaben werden unter besonderer Berücksichtigung der Kinästhetik erarbeitet, Elemente des bewegten Lernens werden aktiv in allen Unterrichtsgegenständen eingebaut.

Auditive mediale Unterstützung wird besonders bei den Sprachen eingesetzt, in Englisch erhalten die Schülerinnen und Schüler zusätzlich einmal in der Woche Unterricht durch eine Native Speakerin.

Auch das anschauliche Lernen erhält an unserer Schule einen hohen Stellenwert. Viele Lehrausgänge zählen zu unserem Programm, Experten zu verschiedenen Themen werden gerne an unsere Schule eingeladen, um den Kindern Spezialwissen zu vermitteln und um ihnen besonderes Equipment zeigen zu können.

Vor kurzer Zeit wurde an unserer Schule ein Gemüsegarten eingerichtet, der von den Kindern zusammen mit den Lehrerinnen bewirtschaftet wird.

An unserer Schule arbeiten sehr viele Sprachheillehrerinnen, um vorhandene Sprachfehler bei den Schülerinnen und Schülern auszubessern bzw. zu mindern.

Abhängig von der Anzahl an Kindern mit einer anderen Erstsprache als Deutsch werden in den Klassen für ein paar Stunden zusätzliche Deutschlehrerinnen eingesetzt, welche entweder außerhalb des Klassenraums die Kinder in der Kleingruppe beim Deutschlernen unterstützen, oder integrativ im Unterricht mit der Klassenlehrerin mitwirken.

Aufgrund vieler Anmeldungen können wir derzeit an unserer Schule auch muttersprachlichen Unterricht im Rahmen einer Wochenstunde für die Sprachen Albanisch und Türkisch mit einem Native Speaker anbieten.

Im Schuljahr 2015/16 wurde aufgrund der hohen Anzahl an Flüchtlingskindern eigene Klassen eingerichtet, um die Kinder bestmöglich in der Kleingruppe in Deutsch zu fördern. In diesen sogenannten Brückenklassen erhalten die Kinder sieben Deutschstunden pro Wochen. Damit die Kinder aber auch sozialen Anschluss finden, ist jedem Flüchtlingskind ein Platz in einer Regelklasse zugeordnet. Dort findet der Unterricht zusammen mit den anderen Mitschülerinnen und Mitschülern statt.